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Vision

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Die Vision der Grazer Spielstätten 

Drei Veranstaltungsorte, die ganz wesentlich das kulturelle Profil der steirischen Landeshauptstadt Graz mit prägen und aus dem Grazer Kulturleben nicht weg zu denken sind: Das Grazer Orpheum, der Dom im Berg und die Kasemattenbühne auf dem Grazer Schlossberg. Alle drei Spielstätten sind im Besitz der Stadt Graz und werden seit 1. September 2008 von der Grazer Spielstätten GmbH verwaltet.

Orpheum, Dom im Berg und Schloßbergbühne Kasematten sind drei markante Kristallisationspunkte des Grazer Kulturleben und der Veranstaltungsszene, die sich aus deren Bedürfnissen und hohen Ansprüchen heraus entwickelt haben. Primär geht es nun darum, ein eigenes künstlerisches Profil in Abstimmung mit den lokalen und internationalen Partnern zu definieren.

Dom im Berg
Das jüngste Kind dieser rührigen Kultur- und Eventszene ist der Dom im Berg: Er ist in seiner Art absolut einmalig und wohl der originellste geschlossene Veranstaltungsort in Graz. Die Idee, inmitten der steirischen Landeshauptstadt einen großen, multifunktionalen Raum aus dem Felsen zu hauen, wurde 1999 realisiert und anlässlich einer Landesausstellung im Jahr 2000 eröffnet. Elf Meter hoch, mit einer Gesamtfläche von 688 Quadratmetern, hat sich das „Dom-artige“ Gewölbe inzwischen für die vielfältigsten Events bewährt: Von Konzerten aller Stilrichtungen (die Felswände und die Felsendecke sind mit Spritzbeton ausgekleidet, was eine hervorragende Akustik ergibt und dem Raum einen ganz eigenen Charakter verleiht), über Kongresse, Theateraufführungen bis zu Clubbings und aufwändigen Firmenpräsentationen – der vielfältige Raum hat sich für dies alles bewährt. 

Schloßbergbühne Kasematten
Direkt unter dem höchsten Punkt der steirischen Landeshauptstadt, dem Plateau des Schlossbergs, befindet sich der beliebteste sommerliche Freiluft-Veranstaltungsort von Graz, die Kasematten-Bühne. In den alten Gemäuern der ehemaligen Befestigungsanlagen hat man schon in den Dreißigerjahren des vergangenen Jahrhunderts eine Bühne mitsamt großzügig angelegtem Zuschauerraum eingebaut, der für Graz besonders charakteristisch und in seiner romantischen Atmosphäre absolut einmalig ist. In der warmen Jahreszeit steht sie als Ort für Open-Air-Events aller Art zur Verfügung. Das stimmungsvolle Ambiente ist für Jazz- und Pop/Rock-Konzerte besonders beliebt, aber auch klassische Musik hat hier ihren Platz - zum Beispiel bei der „Styriarte“. Die Grazer Oper hat hier immer wieder Aufführungen zwischen Johann Strauss und Richard Strauss präsentiert. Auch als leicht adaptierbarer Ort für Firmenpräsentationen und Feste aller Art werden die Kasematten gerne gemietet. Ein verschiebbares Dach bietet zusätzlich Sicherheit vor Wettereskapaden. 

Orpheum
Auch das Orpheum als dritter Ort, der von der Grazer Spielstätten GmbH verwaltet wird, hat ein ganz spezifisches Flair. Dieses ergibt sich aus der Mischung der Sechzigerjahre-Ausstattung des Foyers mit den jeweils aktuellsten Programmen aus der heimischen Kabarett- und der internationalen Pop/Rock-Szene, die durch Österreich und die internationale Szene touren. 1899 als Varietétheater „Orpheum“ eröffnet, war es später Kino, dann das Grazer „Haus der Jugend“. Das ist es in vieler Hinsicht auch heute, denn junges Publikum zieht es immer noch gewaltig an – und auch viele jung gebliebene Besucher, denen das Haus besonders ans Herz gewachsen ist.

Grazer Spielstätten GmbH
Die organisatorische Zusammenfassung dieser drei Spielstätten zur GmbH hat für Graz eine spürbare Entlastung gebracht. Ist doch damit das Land, wie bei den Bühnen Graz nun mit 55 Prozent dabei, wenn es um die finanzielle Absicherung geht. Zugleich können gemeinsame Ressourcen besser genutzt werden. Beste Rahmenbedingungen für das dichte Veranstaltungsangebot der steirischen Landeshauptstadt.