ORPHEUM
30. September, 20:00
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Cordoba - das Rückspiel

mit Cornelius Obonya
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von  Florian Scheuba und Rupert Henning

Eine total multikulturelle Satire über Wessis, Ossis und Ösis, über die deutschen Gastarbeiter und Numerus Clausus-Flüchtlinge in Österreich, das geheimnisvolle Spannungsfeld zwischen Präpotenz und Minderwertigkeitsgefühlen und den Kampf der Kulturen zwischen dem großen und dem kleinen Bruder deutscher Sprache.

Erzählt und dargestellt von einem einzigen Schauspieler, der in sämtliche Rollen schlüpft und so mehr als zwei Dutzend Personen verkörpert, ist „Cordoba – Das Rückspiel“ ein leichtfüßiges Kabinettstück im Geiste der Völkerverständigung. Denn, frei nach Max Frisch, „Arbeitskräfte haben wir gerufen, Deutsche sind gekommen.“

Regie: Rupert Henning  

Cornelius Obonya, war langjähriges Ensemblemitglied am Wiener Volkstheater, an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin unter Andrea Breth und am Wiener Burgtheater. In Wien brillierte er zuletzt im Ronacher in der Hauptrolle der deutschsprachigen Uraufführung des Broadway-Hit-Musicals „The Producers“ und ist derzeit an Theater in der Josefstadt engagiert.    
www.corneliusobonya.com

Rupert Henning und Florian Scheuba haben schon bei zahlreichen Projekten zusammengearbeitet, u.a. beim Theaterstück „Freundschaft“, das im Jahre 2004 im Rabenhof Theater uraufgeführt und mit dem Österreichischen Kleinkunstpreis 2004 ausgezeichnet wurde, oder bei der TV-Politsatire-Serie „Die 4 da“ und einige Jahre zuvor bei „Die kranken Schwestern“ – beide ORF-Produktionen wurden mehrfach ausgezeichnet.
www.florianscheuba.at

Zum Stück:

In Österreich haben Bürger aus der Bundesrepublik Deutschland in den vergangenen Jahren die Türken als zweitgrößte Migranten-Gruppe abgelöst, bei den Neuzuwanderern rangieren sie inzwischen an erster Stelle. Immer mehr deutsche Studenten studieren an Österreichs Hochschulen und im heimischen Fremdenverkehr hat sich die Anzahl des aus Deutschland stammenden Personals in den letzten Jahren vervielfacht. Das beste Einvernehmen zwischen den „Schluchtenscheissern“ und den „Marmeladingern“ ist beileibe nicht die Regel, auch bedingt durch die wechselvolle, nicht immer glücklich miteinander verbundene Geschichte der beiden Staaten.

„Cordoba – Das Rückspiel“ ist eine Satire zu den Themen Migration, Integration, Fremdenskepsis und ihre politische Instrumentalisierung. Es geht aber auch um die Suche nach persönlichem Glück und gesicherter Arbeit, nach der alle Barrieren überwindenden Liebe und einer besseren Zukunft, in der sich die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass es – wenn man in multikulturellen Gesellschaften lebt – immer auch darauf ankommt, die Gemeinsamkeiten ebenso intensiv zu pflegen wie die Unterschiede.