THIRD DREAM
So schön kann die Zukunft sein!
Nachdem sich die Stilistik und die entsprechenden Besetzungen rückwirkend gesehen ca. alle 10 Jahre verändert haben, so ist jetzt – also nach 10 Jahren Big Band – wieder eine Veränderung fällig. Es ist sicht- und hörbar, dass es in Wien eine Vielzahl von jungen klassischen Musikern auf höchstem Niveau gibt, die auch in jazzverwandten, improvisatorischen Stilen gleichermaßen beheimatet sind. Deswegen wird die neue Besetzung klassische Musiker und Jazzmusiker vereinen, wobei alle auch als Solisten in Erscheinung treten werden. Im neuen Programm verarbeitet rüegg seine Kenntnisse im Jazz und in der klassischen Musik, die so zu einer neuen Einheit zusammen fließen. Virtuosität, komplexe Harmonik / Rhythmik, Energie und Spannung werden nach einem genauen dramaturgischen Konzept, also ohne Langeweile, und wie bereits in den letzten 15 Jahren visualisiert dargeboten werden. Also alles wie gehabt und doch alles neu. Der Klangkörper Big Band wird durch ein Kammerorchester ersetzt, in dem klassische und Jazzmusiker vereint sind. In einer konsequenten Form, die es bis jetzt SO noch nicht gegeben hat. mathias rüegg
Neue Töne aus Wien: mathias rüegg, derzeit mit den Vorbereitungen für sein Jazz-Kammerorchester beschäftigt, spielte einigen Freunden und Kritikern erste Kostproben seines neuen Konzepts vor. Und was da zu hören war, ließ im wahrsten Sinne des Wortes aufhorchen. Mitreißend vom ersten Ton an etwa ein Klavier-Trompete-Duo (Bartos/Fanzowitz), das den grandiosen Spielwitz des Vienna Art Orchestras verdichtet zu einer hoch konzentrierten, äußerst spannenden Miniatur, bei der sich ein ganzes Füllhorn an Assoziationen eröffnet – von Charlie Parker und Miles Davis über Mahler, Gershwin bis zu John Adams. Das beste daran aber ist, dass man all diese Namen getrost vergessen kann, da sie sich ohnehin verbinden zu einem ganz eigenen schweizerisch-wienerischen "Gebräu", wie es - SO - nur mathias rüegg anzurichten versteht. Wenn das die neuen Töne aus Wien sind, dann wollen wir unbedingt mehr davon hören! Robert Fischer, Jazzjournalist München
R-Section: Ernst Weissensteiner- bass, Johanna Gröbner- piano, Flip Philipp- vibes, Ingrid Oberkanins- perc.
Strings: Joanna Lewis, Invana Pristova, Andrew Jesek, Michael williams
Woodwinds: Matthias Kronsteiner- bassoon clarintet, Hubert Kerschbaumer-oboe, Dominik Stöger- flute
Brass: Aneel Soomary, Thomas Fischer, Dominik Stöger
Soloists: Juraj Bartos- trumpet, Harry Sokal- reeds, Nico Gori-clarinet, Corin Curschellas- voice, Mathias Ruegg- composer & leader
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