"Echoes of Flamenco"
Echoes of Flamenco eine feine Mischung aus eigenen Kompositionen, Improvisation, alter Musik - geeint und getragen von pulsierendem Flamenco zaubern R. Catalá und seine Partner für uns am 30.4. im Orpheum auf die Bühne. Der Flamenco, unverwechselbar und unverkennbar mit einer lebendigen Musiktradition verwoben, die das leidenschaftliche Temperament Spaniens verkörpert, wird mit kompositorischen Elementen in neue Formen gegossen. In diesen Verflechtungen tun sich immer wieder Räume auf, die mit packenden Improvisationen der von Flamenco, Jazz und Klassik geprägten Musiker erfüllt werden. Ebenso musikalisch umsponnen fügen sich die kurzen Barocksätze von Gaspar Sanz wie glitzernde Perlen in den Verlauf dieses Abends.
Rafael Catalá (Preis der Schallplattenkritik 2004 in Japan), als Solist und Partner von Carlos Alvarez und Teresa Berganza bekannt, lässt Flamenco- und Konzertgitarre in gewohnt brillanter Weise aufblitzen. Für virtuose Impulse, inspirierendes Zusammenspiel und eine gehörige Portion Schwung sorgen aus Barcelona Roger Blavia (Perkussionist der Jahre 2001 und 2002 in Spanien), der u. a. mit Carles Benavent und Duquende spielte, sowie der in Wien wirkende Bassist Albert Kreuzer, welcher mit Größen wie George Benson oder Gil Evans auftrat.
Catalá stellt mit „Echoes of Flamenco“ ein Programm eigener Werke, aber auch Kompositionen von Gaspar Sanz, Manuel de Falla und Ramón Montoya vor, die – auf der Gitarre, teilweise auch mit Gesang, Perkussion und Kontrabaß interpretiert – alle von der Tradition des Flamenco und von seinem Geist, dem „Duende“, geprägt sind.
Als Wurzelforscher in Sachen Flamenco ist Rafael Catala eine Weltkapazität. Dieses Urteil aus berufenem Mund ehrt Catala, aber einer, der die Wurzeln jener Musik kennt, die er liebt,
dem ist die Gitarre Medium: So gesehen ist das Projekt „Echoes of flamenco“ Statement seiner Kunst auf dem Höhepunkt des Sein.
Rafael Catalá, geboren in Valencia, ist ein weithin anerkannter Interpret und Komponist mit ausgeprägten mediterranen Wurzeln, die seine künstlerische Persönlichkeit definieren.
Er arbeitet mit großen Künstlern wie der Mezzosopranistin Teresa Berganza oder dem Bariton Carlos Álvarez zusammen. als Solist hat er ein großes internationales Renommee erreicht.
Seine weltweiten Konzerte in vielen Ländern Europas, in Japan, dem Nahen Osten, Mexiko und den USA, (Tokyo Opera Concert Hall, Izumi Hall Osaka; Londons St. John´s Smith Square, Wiener Musikverein als Solist mit dem Wiener Symphonikern, Wiener Konzerthaus; Khan Theater Jerusalem u.v.a), und seine CD-Einspielungen, auch preisgekrönt, für anerkannte Labels wie Sony Classical haben aus ihm einen sehr gefragten Musiker gemacht.
Ständig auf der Suche nach Neuem integriert Rafael Catalá in seinen Werken Tendenzen verschiedener Herkunft. Er sucht auch die Mitwirkung wichtiger Jazzmusiker, die seine Musik um die Improvisationskomponente bereichern und so bei zunehmender Begeisterung von Publikum und Kritik neue Perspektiven im klassischen Repertoire öffnen.
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